
Einweg-Tragetaschen sind praktisch – aber unnötig. Mit dem Beutelbaum schaffen wir eine einfache, sichtbare Lösung, um ihren Verbrauch in Supermärkten und Läden zu reduzieren. Die Idee ist so einleuchtend wie wirkungsvoll: Ein stilisierter Baum – oder für kleinere Läden der kompakte Zweig – steht in Einkaufsstätten und funktioniert nach dem Prinzip „Nimm, was du brauchst – gib, was du nicht brauchst“. Kunden können hier ihre nicht benötigten Stoffbeutel oder Einkaufsnetze aufhängen, während andere, die spontan einkaufen, sich kostenlos bedienen. So entsteht ein lebendiger Kreislauf, der Einweg-Tragetaschen überflüssig macht.
Damit die Idee weiterwächst, setzen wir auf Open Source: Baupläne, Materiallisten und Anleitungen stellen wir frei zur Verfügung, damit jeder den Beutelbaum nachbauen und in seiner Umgebung einsetzen kann. So wird aus einem lokalen Projekt eine Bewegung – für weniger Müll, mehr Bewusstsein und eine Kultur des Teilens.
Aktuell bereiten wir einen Förderantrag vor, um möglichst viele Beutelbäume direkt in der Region aufstellen zu können.
