Auch in diesem Jahr setzen wir unser Projekt für mehr Biodiversität fort: Die Benjeshecke am Stoppelberg wird erweitert! Bereits Anfang Februar – noch vor Beginn der Brut- und Setzzeit – haben wir das erste Schnittmaterial geschnitten. Sobald das Wetter es zulässt, wird es in die Hecke eingebracht und schafft so neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Doch was ist eine Benjeshecke eigentlich? Benannt nach den Landschaftsgärtnern Hermann und Heinrich Benjes, ist sie eine lockere Aufschichtung von Totholz, das normalerweise als Abfall gelten würde. Doch statt es zu verbrennen, wird es hier sinnvoll genutzt: Als Rückzugsort, Nistplatz und Winterquartier für Igel, Wildbienen, Eidechsen und viele andere Arten. Mit der Zeit verwandelt sich die Hecke durch Samen, die der Wind oder Vögel eintragen, in ein lebendiges Ökosystem – ein kleines, aber mächtiges Stück Wildnis, das langfristig die Artenvielfalt stärkt.